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1. Zeitfenster 07.00 – 15.00 Uhr

1. Zeitfenster:

Uhrzeit : 07.00 bis 15.00 Uhr ( je nach Absprache bis 18.00 Uhr möglich )

In dieser Zeit werden hauptsächlich Kinder unter 3 Jahren betreut.

In einer kleinen Gruppe von 5 Kindern versuche ich mich an einem festen Tagesablauf mit Struktur und Ritualen zu orientieren.

Ich finde es wichtig, dass die kleinen Kinder schon früh mitbekommen, woher unser Essen kommt. Sie lernen bei mir woher unsere Lebensmittel kommen, wie sie angebaut und geerntet werden oder auf dem Gemüsemarkt eingekauft werden.

Weitgehend versuche ich die größeren Kinder schon in die Zubereitung des Frühstücks oder Mittagsessen mit einzubeziehen.

Wir benennen dabei die verschiedenen Lebensmittel und probieren sie auch größtenteils im rohen Zustand.

Ebenso finde ich es wichtig, dass die Kinder auch ein paar Haushaltsdinge miterledigen dürfen oder sie am Rande erleben können. Z.B. Tücher und Lätzchen waschen und aufhängen oder legen etc. 

Lieder, Musik und Reime stehen den ganzen Tag als Alltagsritual auf dem Programm. Sie begleiten die Kinder durch das selbstständige Erfahren der eigenen Fähigkeiten.

Die Kinder haben in der Freispielphase die Gelegenheit in Ihrem eigenen Tempo einem Spiel nach zugehen oder die Welt zu erobern. In dieser Zeit beobachte ich die Kinder, handarbeite nebenbei (einige wollen schon mitmachen) oder bereite das Mittagsessen vor.

Ich versuche nur selten in das Spiel einzugreifen und animiere die Kinder ggf. Streitigkeiten selbst zu klären.

In einer vorbereiteten Umgebung stelle ich den Kindern Arbeitsmaterialien nach " Montessori" zur Verfügung. Mit diesen "Übungen des täglichen Lebens" möchte ich die Kinder in Ihrer Selbsständigkeit fördern. In dieser Zeit ist absolute Ruhe gewünscht, die Kinder gehen konzentriert Ihrer Sache nach. Wichtig ist dabei das Ordnung und Struktur das Spiel begleiten und am Ende des Spiels alles zurück an seinen Platz kommt. Es ist sehr erstaunlich was für Fähigkeiten die Kinder dabei entwickeln.

Grundsätzlich steht Selbstständigkeit bei mir immer an erster Stelle. Ich versuche jedem Kind erst die Möglichkeit zu geben es "selbst zu tun". Erst dann wenn es nicht gelingen will, unterstütze ich sie. Meine Kindergruppe ist so ausgestattet, dass dies meist immer gelingen kann. Zum Beispiel beim Zähne putzen oder Hände waschen oder Anziehen.

Die Sauberkeitserziehung unterstütze ich sobald das Kind die dazu nötige Reife entwickelt hat. Ab dann besuche ich regelmäßig mit Ihnen die Toilette oder das Töpfchen und bestärke durch loben die  Handlung.